EVA

WURLITZER – 

  ein samtig dunkler,  

   voller Alt.

   

                     

ORPHEUS, NOVEMBER 2007
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Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Eva-Maria Wurlitzer festes Ensemblemitglied am Theater Altenburg Gera.​ Ihre farbenreiche Stimme und ihr facettenvolles Schauspiel erlauben ihr die Darstellung einer riesigen Bandbreite sowohl komischer, als auch tragischer Rollen, wofür das Haus ihre Sängerin überaus schätzt. Aktuell ist sie unter anderem als Popova in "The Bear" - "Eva-Maria singt die Paraderolle mit der Direktheit von Zarah Leander, dazu der einer Diva und Chansoniere angemessenen Raffinesse"  (Concerti 2021), und im "Lied von der Erde" - "Vor allem die Mezzosopranistin Wurlitzer legt so viel Gefühl und so viel Trauer in ihre Lieder, dass man mit weinen möchte" (TLZ 2021), zu erleben.
Die "über enorme Altreserven verfügende Sängerin" (Basler Zeitung 2014) versteht Musik und Spiel als Einheit, weshalb ihr das wahrhaftige Durchdringen der Kompositionen und der Persönlichkeitsstruktur ihrer Figuren besonders am Herzen liegt.

Eva-Maria Wurlitzer studierte erst wenige Semester Gesang an der Musikhochschule Würzburg, als sie von der Staatsoper Hannover für Luigi Nonos „Al gran sole carico d'amore“ verpflichtet wurde.
Für ihre Interpretation der Haydée Santamaria wurde ihr kurz darauf der GFO-Wanderpreis verliehen. Bei Prof. Leandra Overmann lernte sie, ihr außergewöhnliches schauspielerisches Talent mit einer fundierten Gesangstechnik zu verschmelzen.

Im Rahmen eines Galakonzerts zu Ehren Richard Wagners wirkte die junge Sängerin als Flosshilde am Theater Würzburg mit, woraufhin ihre herausragende Leistung mit einem Richard-Wagner-Stipendium honoriert wurde.

Ihre besondere stimmliche Eignung und große Liebe zur Musik Richard Wagners führten Eva-Maria Wurlitzer im Laufe ihres Gesangsstudiums an die Oper Halle, wo sie von 2011–2015 als Schwertleite in der dortigen „Ring“-Produktion mitwirkte.

Es folgten weitere  Solo-Engagements am Theater Würzburg, der Staatsoper Stuttgart und dem Theater Chur, wo sie unter der Regie von Peter Konwitschny in der Bachkantateninszenierung
O Ewigkeit, Zeit ohne Zeit!“ die Solo-Alt-Partie übernahm.
Sowohl Presse als auch Regiesseur zeigten sich begeistert: „Eva-Maria Wurlitzer ist hochmusikalisch und verfügt ebenso über eine intensive Präsenz, die alle Facetten von komisch über gemein bis zu verführerisch umfasst.“

Zu ihren bereits auf der Bühne gesungenen Rollen gehören Abuela und Salud in „La vida breve", Suora Zelatrice in „Suor Angelica", Mutter und Hexe in „Hänsel und Gretel", Dinah in „Trouble in Tahiti", Ghita in „Der Zwerg", Magda in „Der Konsul", Dritte Dame in „Die Zauberflöte", Dorabella  in „Cosi fan tutte", Prinz Orlofsky in „Die Fledermaus", Baba the Turk und Mother Goose in „The Rake's Progress", Azucena in „Il Trovatore", Flosshilde Schwertleite in „Der Ring des Nibelungen", Ursule in "Béatrice et Bénédicte", Wilhelmine in "Der Vetter aus Dingsda",
Mrs. Bracknell in "Mein Freund Bunbury", Berta in "Il Barbiere di Siviglia",
Filipjewna in "Eugen Onegin" und Ulrica in "Un Ballo in Maschera".



 



 

Foto: Markus Schäfer